Fotografie-Blogbühne 2017 von Michael Omori Kirchner

Fotografie-Blogbühne 2017 von Michael Omori Kirchner

Auf www.fotografr.de ruft Michael Omori Kirchner gerade zu einer Blogparade auf - da ich sowas noch nicht gemacht habe aber doch ziemlich regelmäßig bei solchen Blogparaden oder Blogrolls nach neuen interessanten Blogs suche, habe ich mich dieses Jahr entschlossen, da mal mitzutun.


Folgende Fragen gilt es hierfür zu beantworten:

Ich blogge weil...

Mist, gleich so ne schwierige Frage zu Beginn 😛
... also weil ... das Schreiben für mich eine Form ist, mich zu sortieren, Ideen eine Form zu geben, Gefühle und Eindrücke zu benennen. 
Daher finden sich in meinem Blog auch immer wieder sehr persönliche Einträge, es geht also nicht nur um Fotografie sondern eben auch um das 'bunte Leben' um mich herum.
Weiterhin gibt der Blog mir die Gelegenheit, kleinere Projekte fertigzustellen und zu präsentieren, ich erhoffe mir auch einen Austausch über Gedanken und Ideen - das funktioniert witzigerweise gut im 'off' - da merke ich auch, dass der Blog gelesen und durchaus bedacht wird - online (also in Form von Kommentaren) merke ich das leider nicht so.


Mein fotografisches Hauptthema ist ...

Nicht das diese Antwort mir jetzt leichter fiele...
... ganz blöd, weil ich keinen richtigen Schwerpunkt habe. Ich fotografiere Landschaften und Menschen, 'Fine Art' und 'Street', Pinholes und Großformat (zugegeben, eher seltener) - Plastikkamera und Hasselblad.
Meine Fotografie ist eher emotional, ich bin nicht auf der Suche nach technischer Perfektion, eher auf der Suche nach einem Ausdruck, nach Einzigartigem, nach Glücklichen Zufällen.
Ich mag auch den handwerklichen Anteil am Fotografieren, daher sind ein Teil meiner Arbeiten auch Edeldrucke und neuerdings auch Polymergravuren.
In den letzten Jahren stelle ich fest, dass ich mehr zum Geschichtenerzählen neige als zum perfekten Einzelbild.


Die drei Beiträge in anderen Fotografie-Blogs, die mich im letzten Jahr am meisten inspiriert haben, sind...

  •  ganz brandaktuell das Interview mit David Hurn in Lensculture 'The Picture that changed my life '
     
  • Werner Pechmann hat mir mit seiner Serie 'Heimat ist ein Gefühl' eine Art Floh ins Ohr gesetzt - oder wie auch immer man das nennen mag. Ich mag diesen Titel und ich denke immer wieder darüber nach, was Heimat für mich bedeutet, was es für andere bedeuten mag, auch was es für mich als junger Mensch bedeutet hat, wie ich 'Heimat spüre ... uns so weiter ... an dieser Stelle also lieben Dank an Werner für dieses Thema in meinem Leben und - bestimmt auch mal in diesem Blog
     
  • der dritte Beitrag ist ein bisschen geschummelt, ich kenne nicht so viele Fotografie-Blogs, die Technik interessiert mich eigentlich meistens nur am Rande und die Kamera dazu auch 😇, ich bin viel mehr interessiert an Themen wie Motivation, Inspiration und Kreativität, über das 'Bilder machen' an sich, Hintergründe, Einsichten usw.
    Ich höre regelmäßig Podcasts dazu, der letzte, den ich beim Hören als 'Merker' an Siri weitergegeben (= im Auto mehrfach 'Hey Siri!' gebrüllt) habe 😬 war Podcast Nr 78 aus der Reihe 'The Perceptive Photographer' von Daniel J. Gregory. Dort ging es in drei Folgen darum, wie man vom Konzept zur Bildserie kommt - sehr spannend und kommt gerade recht für einige meiner Projekte!

Dieses Fotografische Projekt möchte ich in den nächsten 12 Monaten realisieren...

... am Meisten am Herzen liegt mir wohl das Projekt 'Die Frauen in meinem Leben' bei dem ich Frauen, die in meinem Leben eine Rolle spielen über einige Jahre portraitieren und interviewen will.
Die ersten Portrait-Sitzungen und Interviews sind bereits 'gelaufen' und haben unglaublich viel Spaß gemacht - dieses Projekt bereichert mich sehr.
Um nicht den Überblick zu verlieren und immer mal wieder Motivation zu finden (und Freude, etwas fertig gestellt zu haben) habe ich hier eine Liste meiner aktuellen Projekte erstellt.

Der Worlwide Pinhole Photography Day 2017

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Playdate V - Reduktion auf das Wesentliche

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